DSL Bestellen und Einrichten
Die Anmeldung und Einrichtung eines DSL-Internetzugangs ist keine hohe Wissenschaft. Aber für den Neuling ist es oft schwer, den Überblick zu behalten. Wie lange dauert die Anmeldung? Warum muss man 'Freischaltungsgebühr' bezahlen? Was schließt man wo an? Hier gibt es einen einfachen Überblick. Schritt für Schritt erklären wir Ihnen, wie Sie von den ersten Infos bis zum Einloggen vorankommen.
Verfügbarkeitscheck
Der erste und einfachste Schritt, bevor Sie lossurfen können, ist der Verfügbarkeitscheck.
In der Regel wird er ganz einfach online
vorgenommen: Sie geben in einem Formular Ihre Adresse ein und erfahren sofort,
ob Sie im aktuellen Ausbaugebiet für DSL wohnen. Falls nicht, ist das kein
Grund zur Verzweiflung - viele Alternativen stehen bereit und können bei
oft nur geringfügig höheren Preisen dasselbe, wie DSL.
Falls Sie im Ausbaugebiet wohnen, kann es durchaus sein, dass gerade keine Anschlüsse
mehr frei sind. In dem Fall müssen Sie bis zur nächsten Erweiterung
warten, die allerdings in der Regel alle paar Monate geschieht.
Wenn Sie grünes Licht bekommen haben, müssen Sie sich nur noch informieren,
welche Anbieter bei Ihnen verfügbar sind. Immer mit dabei ist die Telekom
und eine Reihe von Anbietern, die DSL-Zugänge von der Telekom anmieten,
und an Sie weiter verkaufen. Es kann sich jedoch auch lohnen, Informationen
zu regionalen Telefonanbietern einzuholen. Je nach Wohnort gibt es hier echte
Schnäppchen - besonders, wenn Sie Telefonanschluss und Internetzugang aus
einer Hand kaufen. Einen kleinen Überblick namhafter Anbieter haben wir
Ihnen bereits zusammengestellt.
Information, Anmeldung
Wenn Sie im Begriff sind, sich für DSL anzumelden, sollten Sie sich genau
über Vor- und Nachteile der einzelnen Anbieter informieren.
Einige wichtige Merkmale und Features, die Ihnen begegnen werden:
Die Einrichtungsgebühr - bei vielen Anbietern werden 50 bis 100 Euro fällig, wenn Sie sich neu für DSL anmelden. Besonders im Rahmen von Sonderaktionen werden diese Kosten oft erstattet. Falls nicht, verstecken Sie sich allerdings gern im Kleingedruckten.
Hardware - Zumindest Splitter und DSL-Modem brauchen Sie, um mit DSL
online gehen zu können. Fast immer wird Hardware gratis bereitgestellt.
Falls nicht, sollten Sie Kosten und Features der Geräte unter die Lupe
nehmen. Im Gegenzug machen viele Firmen ihre Angebote mit toller Gratishardware
schmackhafter - ein WLAN-Router z.B. ist eigentlich kein billiges Gerät.
Wenn der als Prämie mitgeliefert wird, sollten Sie aufhorchen.
DSL-Telefonie - Gerade für Vieltelefonierer ist das Plaudern über das Internet hoch interessant. Nicht jeder Anbieter liefert jedoch einfache Möglichkeiten, über das Internet zu telefonieren, während einige Adapter und billige Flatrate gleich mitliefern.
Versteckte Kosten - Der Preis für DSL setzt sich in der Regel aus zwei Bausteinen zusammen: Der monatlichen Gebühr für die Bereitstellung und den Kosten für die tatsächliche Nutzung. So bedeuten viele 'O-Euro-Flatrates' nur, dass Sie zu den Bereitstellungsgebühren nichts mehr zuzahlen müssen. Um sich nicht verwirren zu lassen, sollten Sie sich beide Zahlen anschauen.
Netzwerknutzung - Soll in Ihrem Haushalt mehr als ein Rechner gleichzeitig ins Internet? Dann achten Sie darauf, dass bei der Anmeldung ein Router mitgeliefert wird, und der Anbieter explizit die Nutzung des Zugangs mit mehreren Rechnern gleichzeitig anbietet. Das ist zwar oft der Fall, aber nicht selbstverständlich.
Fastpath - Wollen Sie oft per Videochat kommunizieren? Spielen Sie gern aufwendige Actionspiele mit Freunden online, bei denen es um schnelle Reaktionen geht? Auch, wenn Sie einfach sehr ungeduldig sind, kann Fastpath helfen. Dieses Feature wird nur von einigen Firmen angeboten, senkt aber die Reaktionszeiten bei der Internetnutzung merklich.
Wenn Sie sich für einen Provider entschieden haben, können Sie sich in der Regel bequem online anmelden. Nach wenigen Tagen sollte dann die Auftragsbestätigung per Post eingehen, in der Sie auch einen verbindlichen Anschlusstermin erhalten. Nun müssen Sie nur noch auf zwei Dinge warten: Die Hardware und die Freischaltung Ihrer Leitung.
Hardwarelieferung und Installation
In der Regel bekommen Sie zuerst die Hardware zugesandt. Das sind im Wesentlichen
der Splitter und das DSL-Modem, oft auch in einem Gerät kombiniert. Informieren
Sie sich in Ruhe, wie die Geräte angeschlossen werden und funktionieren.
In Betrieb nehmen können Sie die allerdings erst, wenn der Anschluss für
DSL frei ist.
Das wird in der Regel von einem Techniker der Telekom erledigt, auch, wenn Sie
über andere Unternehmen online gehen wollen. Der Techniker macht im Vorfeld
einen Termin mit Ihnen aus und ist vor Ort meist nach wenigen Minuten schon
fertig. Installationsarbeiten sind nicht erforderlich. Schließlich prüft
er die Funktionsfähigkeit der Leitung und gibt Ihnen grünes Licht.
Nun können Sie die Hardware getreu der Anleitung anschließen. Dieser
Prozess ist nicht schwieriger, als z.B.
einen DVD-Player anzuschließen.
Einrichtung am Rechner, und Los!
Nun muss am Rechner eingestellt werden, wie Sie ins Netz gehen. Hierzu sollte
Ihnen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung Ihres Anbieters vorliegen. Normalerweise
müssen Sie unter Windows einen bestimmten Assistenten aufrufen, der dann
Informationen von Ihnen verlangt, die sie getreu Ihrer Anleitung eintippen.
Hier sollten Sie Ruhe walten lassen, denn auch kleine Fehler führen dazu,
dass der Zugang am Ende verschlossen bleibt. Haben Sie alles richtig gemacht,
wird die Verbindung direkt aktiviert und kann genutzt werden.
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und eine Webseite aufrufen, bemerken Sie sicher den Unterschied.