Monday, February 9. 2009Deutschland ist DSL-Land - Studie zu Breitband-Anschlüssen
Mit Breitband-Geschwindigkeit in Deutschland online zu gehen, heißt vor allem, mit DSL online zu gehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Deutsche Bank Research, einem Thinktank der Deutschen Bank.
Eigentlich gibt es eine ganze Reihe alternativer Techniken, mit denen DSL-Geschwindigkeiten möglich werden. Über Satellit oder das Strom- oder Fernsehkabel sind Zugänge möglich. Aber von den erwähnten Techniken verschwinden die meisten fast im Messfehler einer Studie, die DB Research durchgeführt hat. Über 90 Prozent der Breitband- Zugänge in Deutschland sind xDSL-Anschlüsse. Weit abgeschlagen an zweiter Stelle folgt das Fernsehkabel. Hier besteht aber zumindest ein Hoffnungsschimmer, dass die Alternative an Bedeutung gewinnt. Immerhin wuchs die Zahl der Breitband-TV-Anschlüsse von 2005 bis 2008 durchschnittlich jedes Jahr um 130 Prozent. Solche Wachstumsraten sind bei DSL nicht mehr zu beobachten. Andere Techniken sind noch deutlich weniger verbreitet. Zumindest das Fernsehkabel ist in anderen Ländern wie der Schweiz oder den USA aber deutlich stärker verbreitet. Warum das TV-Kabel hierzulande nicht derartige Erfolge feiert, kann DB Research erklären. Die Aufteilung des Kabelnetzes in vier Ebenen schränke die Nutzung ein. Für Kunden bedeutet das: Weniger Alternativen, wenn man auf der Suche nach geeigneten Breitbandanschlüssen ist. Hier sieht DB Research die Politik in der Pflicht. Die müsse finanziell auch andere Techniken als DSL fördern -- vor allem bei dem jetzt anstehenden Ausbau der Breitbandversorgung in Deutschland. Monday, February 2. 2009congstar: Handyfreiminuten als DSL-Prämie im Februar
congstar lässt sich etwas einfallen, um Neukunden zu ködern. Nur für den Februar hat der DSL-Discounter eine Aktion gestartet, die kostenloses Telefonieren auf dem Handy ermöglicht. Kunden müssen den Tarif komplett 1 oder komplett 2 vor Ende Februar buchen, dann gibt es 300 Handyfreiminuten. Aber das ist nicht der einzige Aktionsvorteil.
Im Rahmen der Aktion erhalten Neukunden eine kostenlose Prepaidkarte mit 27 € Startguthaben. Die krumme Summe ergibt glatte 300 Freiminuten bei sonst anfallenden 9 ct pro Minute. Das Guthaben besitzt dabei kein Verfallsdatum; die Karte muss lediglich bis Ende September freigeschaltet werden, um von dem Vorteil zu profitieren. Abgerechnet wird mit der Karte wie sonst auch bei congstar im Minutentakt. Wer zu den Tarifen komplett 1 oder 2 greift, und sich mit 2 Jahren Mindestvertragslaufzeit einverstanden erklärt, der profitiert zusätzlich: Dann wird nämlich ein WLAN-Router kostenlos zur Verfügung gestellt; außerdem entfällt die Bereitstellungsgebühr von 59,90 €. Wer auf die einmalige Ersparnis verzichten kann, muss dafür keine Mindestvertragslaufzeit in Kauf nehmen. congstar komplett 1 beinhaltet einen 2 Mbit-DSL-Anschluss mit Flatrate und Telefonanschluss für 19,99 € im Monat. Bei dem Tarif komplett 2 ist auch die Festnetz-Flatrate inbegriffen; dafür werden dann 24,99 € monatlich fällig. Bei congstar gibt es darüber hinaus ein einfaches Baukasten-Prinzip, mit dem zusätzliche Leistungen (etwa höhere Geschwindigkeit) zugebucht werden können.
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