Als die von der Bundesnetzagentur ins Leben gerufene
Frequenzversteigerung mit LTE Auktion am 12. April startete, rechnete keiner mit einem zügigem Ende im Mai. Seit dem 20. Mai stehen nun die Frequenz-Sieger fest, die sich bei der Versteigerung begehrte
800 MHz sowie 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz Frequenzen sichern konnten. Die vier bekannten deutschen Netzbetreiber
T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus gaben ihre Gebote elektronisch und ohne direkten Vergleich zu den anderen Bietern ab, wobei ein mehrstufiges Verfahren gewählt wurde. Alle vier Unternehmen werden sich verstärkt auf den drahtlosen Netzzugang für Telekommunikationsdienste konzentrieren und haben dabei auch die Herausforderung des Ausbaus ländlicher Regionen angenommen. Nach
224 Auktionsrunden an 27 Tagen steht nur die Verteilung der frei gewordenen Frequenzen fest, wofür insgesamt die stolze Summe von 4,4 Mrd. Euro eingenommen wurde.
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