Monday, October 6. 2008EU fordert mehr Breitband für Deutschland
Wenn man ausserhalb der großen Städte Deutschlands lebt, dann kann man ganz schnell im Regen stehen. Noch immer haben viele Menschen in Deutschland keine Chance, per DSL oder mit anderen Breitband-Zugängen online zu gehen. Die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding wettert schon lange gegen die Missstände in einigen EU-Ländern. Nun hat sie in einem Interview die deutschen Verhältnisse aufs Korn genommen - und schockierende Zahlen genannt.
Zwölf Prozent der Deutschen haben keinen schnellen Internetzugang. Das klingt noch nicht so schlimm. Harsch wird es aber, wenn man sich die neuen Bundesländer isoliert anschaut. Denn im Osten Deutschlands stehen 40 Prozent ohne DSL & Co da. Da klingt es logisch, dass Reding die Wettbewerber zur Grundversorgung verpflichten will. Die Nachteile bei fehlender Breitbandanbindung gehen weit über das persönliche Datenwarten hinaus: Vor allem der wirtschaftlichen Entwicklung einer Region schadet der fehlende DSL-Zugang inzwischen deutlich. Neue Firmen siedeln sich kaum in Gebieten an, in denen sie nicht schnell online können. Reding hat aber auch den aufkommenden Trend der medizinischen Fernbetreuung ins Spiel gebracht. Auch dafür wären nämliche schnelle Anbindungen erforderlich. Wie kann man das Problem lösen und wo kommt es her? Reding sieht vor allem zu wenig Wettbewerb als Auslöser des Problems. Auch in Ländern mit geringer Bevölkerungsdichte wie Schweden und Finnland ist die flächendeckende Versorgung gegeben. Also brauche es eine Regulierung auf europäischer Ebene, die bessere Bedingungen für mehr Investitionen schaffe. Dann würde auch Breitband stärker ausgebaut. Continue reading "EU fordert mehr Breitband für Deutschland" Tuesday, September 23. 2008Arcor DSL: Über 400 Euro sparen
Zu den vielen DSL-Anbietern, die mit spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam machen wollen, gesellt sich nun auch Arcor. Und ein starkes Argument für das baldige Abschließen eines Vertrages liefert Arcor allemal: Wer es richtig anstellt, kann auf einen Schlag 409,90 Euro gegenüber einem normalen Einstieg bei dem Anbieter sparen. Dafür muss man bis zum 30.09. Kunde bei Arcor werden, und sich eines der DSL-Flatrate Pakete mit WLAN-Modem sichern.
Die Rechnung fällt ganz einfach aus. Das WLAN-Modem kostet nach Arcor- Angaben normaler Weise 199,95 Euro. Die Bereitstellungsgebühr beträgt 99,95. Beide Einmalzahlungen entfallen, wenn man im Rahmen der Sommer- Offensive bei Arcor einsteigt. Außerdem gibt es für Neukunden 50 Euro Startguthaben, und sechs Monate lang wird der monatliche Tarif um 10 Euro gesenkt. Damit sind die über 400 Euro Preisersparnis komplett. Gültig ist die Sommer-Offensive, wenn man ein Arcor All-Inclusive- Paket bestellt. Darin enthalten sind DSL- und Telefonanschluss. Für das Internet gibt es eine echte Flatrate, telefonieren kann man zumindest in das deutsche Festnetz ohne Zusatzkosten. Der herkömmliche Preis für einen Anschluss mit DSL 6000 würde 29,95 betragen. Auch 16 Mbit mehr gibt es; dann werden nur 5 Euro mehr pro Monat fällig. Im Rahmen der Aktion würden die Preise hier also auf 19,95 Euro und 24,95 Euro fallen. Die Arcor-Tarife kommen mit vielen Zusatzoptionen für den Mobilfunk, Internet-Fernsehen und mehr. Monday, September 8. 2008Kabel Deutschland dreht noch weiter auf
Langsam aber sicher wird der Kabelanschluss immer schneller. Was einmal als Notlösung für alle startete, die nicht im DSL-Netz erfasst waren, ist längst eine starke Alternative geworden. Daran erinnert uns aufs Neue Kabel Deutschland, die mit ihrem Deluxe-Paket bereits bis jetzt 30 Megabit pro Sekunde boten. Jetzt ist das Kabel-Internet noch einmal schneller geworden; manche mögen sagen, nicht viel schneller. Aber nach wie vor bewegt sich der Breitbandanschluss von Kabel Deutschland in Sphären, die von den meisten DSL-Anbietern nicht erreicht werden.
Auf den ersten Blick sind es nur ein paar Prozent mehr: Was vorher 30 Mbit/s waren, sind nun 32. Aber die kleine Erhöhung erscheint in einem neuen Licht, wenn man sich einen Sachverhalt verdeutlicht: 2 Mbit/s gelten bereits als Breitbandanschluss und sind für viele Kunden das Ende der Fahnenstange. Der Preis klingt entsprechend ebenfalls verlockend. Wer vor dem November 2008 bei Kabel Deutschland einsteigt, der bezahlt ein halbes Jahr nur 19,95 Euro monatlich. Danach wird es zwar deutlich teurer, aber sicher immer noch der hohen Geschwindigkeit angemessen: 39,90 Euro kostet der Paket Deluxe- Anschluss normalerweise. Mit im Paket enthalten sind einige Extras: 6 Email-Postfächer mit je einem Gigabyte Speicher sind ebenfalls eine Steigerung. Bis Ende September gibt es auch eine Festnetz-Flat gratis dazu. Und die Bereitstellung des Anschlusses kostet im Rahmen der Aktion nur 9,90 statt 99 Euro. Continue reading "Kabel Deutschland dreht noch weiter auf" Tuesday, August 19. 2008Vodafone: Breitband für alle!
Bei dem Schneckentempo, mit dem sich Breitband-Internet aufs Land ausbreitet, könnte man glauben, dass sich so schnell nichts tut. Eine gute Tat vollbringt nun aber Vodafone-Chef Fritz Joussen: Er hat öffentlich bekannt gegeben, dass sich sein Konzern gern zur Breitband- Versorgung für ländliche Regionen verpflichten will - man müsste ihn nur lassen. Die komplizierte Medienpolitik in Deutschland erweist sich als ernster Bremsklotz.
Aber Joussen gibt nicht auf. Im Interview hat er erklärt, er bemühe sich um Funkfrequenzen, die mit der DVB-T-Umstellung frei geworden sind. Auf den Frequenzen würde Joussen Wimax und ähnliche Techniken einsetzen, um ländliche Regionen anzuschließen. Und das ist kein leeres versprechen: Joussen spricht sich dafür aus, dass die Frequenzen im Paket mit Verpflichtungen versteigert werden. Wer dann den Zuschlag erhält, muss auch die breite Versorgung herstellen. Der Vodafone-Chef befürchtet aber auch, dass innerhalb der kommenden zwei Jahre noch keine Lösung gefunden wird. Wir drücken die Daumen, dass es nicht so lange dauert. Continue reading "Vodafone: Breitband für alle!" Tuesday, August 12. 2008DSL Anbieter QSC legt ordentlich zu
Geht es um Telekommunikationsanbieter, denken die meisten nur an die wenigen ganz Großen. Aber während viele von denen in wirtschaftlichen Problemen stecken, kann so mancher Zwerg ordentlich wachsen. Eine echte Erfolgsstory liefert in den letzten Monaten QSC vor. Das Unternehmen bietet äußerst günstige Tarife an und punktet vor allem im Geschäftskundenbereich. So sind äußerst billige Privattarife und Gewinne unter einen Hut zu bringen.
In dem überfüllten DSL-Markt hat QSC noch Nischen finden können: Guter Service, hohe Verfügbarkeit, schnelle Uploadgeschwindigkeiten, ebenfalls sehr schneller Download und das alles zu einem guten Preis - so lässt sich das Erfolgsrezept des Anbieters zusammenfassen. Kein Wunder, dass das Unternehmen sich jetzt selbst feiert. Der Umsatz bei Firmenkunden ist um satte 69 Prozent gestiegen, Umsatzrückgänge bei der Telefonie sind vor allem mit Preissenkungen begründet. Und nachdem QSC in letzter Zeit viel Geld in die eigene Infrastruktur stecken musste, freut man sich nun über Gewinne, die ab dem zweiten Halbjahr erwartet werden. Da kann man getrost Kunde werden, ohne Angst vor einem baldigen Bankrott zu haben. Continue reading "DSL Anbieter QSC legt ordentlich zu" Friday, August 8. 2008DSL-Alternativen - Online geht's immer
DSL ist schön und gut. Aber der Ausbau geht nicht so schnell und reibungslos voran, wie man glauben könnte, wenn man zentral in einer Großstadt wohnt. Die Technik benötigt nämlich eine dichte Infrastruktur, um zu funktionieren, und die kostet Geld. Wer im falschen Stadtteil oder gar auf dem Land wohnt, der hat ganz schnell Pech. Auf einmal findet Breitbandinternet ohne ihn statt. Aber es gibt DSL Alternativen.
Eine ideale Alternative ist zum Beispiel das Stromnetz. Leider ist auch hier der Ausbau nicht gerade flächendeckend, aber wo Powerline verfügbar ist, kann man Geschwindigkeiten im Mbit-Bereich erreichen. Als echter Geheimtipp entpuppt sich derweil das Kabel. Wer im Netz von Kabel Deutschland angeschlossen ist, kann zu konkurrenzfähigen Tarifen per Fernsehkabel online gehen; und das richtig schnell! Die Geschwindigkeiten lassen hier auch herkömmliches DSL oft hinter sich, die technische Entwicklung bringt immer neue Geschwindigkeitsrekorde. Internet per Funk ist leider nicht erfolgreich geworden. Die Technik wird für Privathaushalte praktisch nicht angeboten. Was aber, wenn man von keiner dieser Technologien erreicht wird? Dann gibt es noch das Netz per Satellit. Eine Ecke teurer als herkömmliche DSL- Anschlüsse, ist die Technik praktisch überall verfügbar und bietet längst auch Breitbandgeschwindigkeiten. Nur der Upstream ist hier merklich langsamer. Saturday, August 2. 2008Kabel Deutschland: Fast 200 Mbit pro Sekunde!
Noch kann man die neuen, unglaublich schnellen Breitbandangebote von Kabel Deutschland nicht buchen. Der Tripleplay-Anbieter bietet momentan maximal Flats mit “nur” 26 oder 30 Mbit pro Sekunde an. Aber mit der Einführung neuer technischer Standards geht mehr - wie sich jetzt herausstellte, viel mehr.
In der Hamburger Innenstadt hat der Anbieter einen Feldversuch gestartet, und ausgewählten Kunden erlaubt, bei einem sogenannten 100- MBit/s-Test mitzumachen. Die installierte Hardware sollte also etwa das Vierfache der aktuellen Höchstgeschwindigkeiten erreichen. Dann allerdings kam es viel dicker: Gut das Achtfache, also 200 Mbit wurden maximal erreicht. Und Kabel Deutschland entwickelt weiter. Bis zu 5 Gigabit sind laut dem Anbieter theoretisch erreichbar. Besonders ausserhalb von gut ausgebauten Ballungsräumen ist Kabel Deutschland damit eine ganz heiße Alternative für alle, die mit schnellem Breitband online gehen wollen. Immerhin in 13 Bundesländern steht das Angebot zur Verfügung. Und mit den drastischen Geschwindigkeitserhöhungen am Horizont könnte auch so mancher DSL-Tarif gegen das Kabel bald alt aussehen. Continue reading "Kabel Deutschland: Fast 200 Mbit pro Sekunde!" Monday, July 21. 2008Congstar - DSL bald ohne Telekom
Eigentlich wäre Congstar ja ein guter DSL-Anbieter. Die Prepaid- Tarife der Telekomtochter sind günstig und transparent, die DSL- Tarife dagegen hinken der Zeit ein bisschen hinterher. Statt wie fast überall sonst entbündeltes DSL anzubieten, bei dem man über die Datenleitung telefoniert und den Festnetzanschluss der Telekom links liegen lässt, muss Congstar Kunden zwangsweise den Telefonanschluss aufdrücken. Aber das ist bald vorbei.
Endlich darf Congstar tun, was alle anderen auch tun. In ein paar Wochen, hat der Firmenchef jetzt in einem Interview versprochen, kommen Congstar-Tarife ohne Pflichtanschluss der Telekom zu den Kunden. Für uns alle heißt das einen Anbieter mehr im umkämpften DSL- Markt, der gute Preise bieten kann. Und wenn die bisherige Taktik von Congstar, mit fairen Tarifen, transparenter Preisstruktur und kurzen Kündigungsfristen zu punkten auch auf das Breitbandangebot übertragen wird, dann muss man den Anbieter ganz sicher im Auge behalten. Schon jetzt gibt es DSL bei Congstar für etwas über 30 Euro. Wenn sich da noch etwas bewegt, dann gehört der Anbieter auf einen Schlag zu den billigsten in Deutschland. Tuesday, July 15. 2008Und ewig lockt Alice
Nichts ist schöner, als Kundenaktionen, um sich billig zu einem DSL-Anbieter locken zu lassen. Und Alice geizt in letzter Zeit nicht mit Aktionen. Gerade erst ist eine Neukundenaktion zu Ende gegangen, jetzt haben wir bis Ende Juli schon wieder die nächste: Wer bis zum Monatsende bei Alice einsteigt spart mächtig Bares.
Da wären erstens die Einrichtungskosten: Keinen Cent bezahlt man im Moment, das ist nach unseren Berechnungen eine Ersparnis von hundert Prozent. Dann die Grundgebühr: DSL gibt es bei Alice ab 14,90 pro Monat, die rundum Sorglos-Flatrate mit bis zu 16 Mbit kostet günstige 29,90 Euro. Aber wer die Aktion erwischt, der muss in den ersten zwei Monaten auch die Grundgebühr nicht zahlen. Das heißt im Klartext: Wer jetzt zu Alice wechselt, bekommt alles, ohne etwas dafür zu bezahlen. Dass Alice auch ohne Aktion zu den günstigsten Anbietern auf dem Markt gehört und mit fairen Kündigungsfristen punktet, macht die Aktion nur noch verlockender. Monday, July 7. 2008MoobiCent: Mobiles Internet mit HSDPA-Flatrate
Viele glauben ja immer noch, mobiles Surfen sei ein teurer Spaß. Das stimmt - aber nur, wenn man den falschen Tarif hat. MoobiCent gehört hier schon seit längerem zu den Vorreitern, wenn es um wirklich günstige Tarife mit Highspeed geht. Und die HSDPA-Flat ist jetzt sogar noch einmal deutlich günstiger geworden.
Bis Ende August kann man bei MoobiCent ein besonderes Angebot abstauben. Und das lohnt sich. Denn für nur 29,95 Euro im Monat bekommt man eine waschechte Flatrate für mobiles Surfen. Und auch die absoluten Poweruser werden nicht bestraft: Erst nach 10 Gigabyte übertragenen Daten im laufenden Monat wird die Geschwindigkeit gedrosselt. Mehr passiert aber nicht; zum Monatswechsel kann man die nächsten 10 Gigabyte herunterladen. Aber soviel muss man erstmal schaffen. Und wenn es gerade kein UMTS-Netz gibt? Kein Problem. Der Tarif im Vodafone-Netz nimmt, was man gerade kriegen kann: Zur Not wird also auf EDGE oder GPRS ausgewichen. Nur eines ist man mit dem Tarif nie wieder: Offline.
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